Bausteine

Bausteine für eine gute Familienpolitik

Familien stärken in der Erziehungskompetenz

Wir sehen:
Familien leisten Erhebliches im Erziehungsalltag und in der Pflege von Angehörigen. Hier stellen sich für Familien neue Belastungen und Herausforderungen. Die Rahmenbedingungen für das Erfüllen dieser Aufgaben haben sich nicht verbessert.
 
Wir fragen:
Welche Netzwerke und Institutionen, die Familien stützen und begleiten, nehmen diese Aufgaben wahr? Wie sind sie im Saarland im Rahmen einer familienpolitischen Gesamtkonzeption der Landesregierung eingebunden?
 
Wir fordern:
 

Familien stärken in der Bildungskompetenz

Wir sehen:
In unserer komplexer werdenden Gesellschaft wird es immer früher notwendig, mit Bildungsprozessen zu beginnen. Der Erwartungsdruck an und von Eltern steigt; Kinder sollen immer früher alles können.
 
Wir fragen:
Sind die Bildungsstandards von ErzieherInnen und LehrerInnen auf dem neusten fachlichen Kenntnisstand? Können sie in Zusammenarbeit mit den Eltern die Lebenstüchtigkeit der Kinder wirksam stärken?
 
Wir fordern:
 

Familiengerechte Arbeitswelt

Wir sehen:
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist zum gesellschaftlichen Anliegen erster Priorität geworden. Die Zyklen von Erwerbstätigen und Familienleben passen immer weniger zueinander.
Die Anforderungen aus der Erwerbsarbeit stehen in eklatantem Widerspruch zu dem, was Familien brauchen.
Frauen sind so gut ausgebildet wie noch nie. Wirtschaft und Familien sind oft auf die Erwerbstätigkeit von Frauen angewiesen. Arbeitslosikeit ist nach wie vor eine der größten Belastungen für Familien.
 
Wir fragen: Weshalb wird immer noch davon ausgegangen, dass sich Familien an den Erfordernissen der Arbeitswelt auszurichten haben und nicht umgekehrt?
 
Wir fordern:
 

Kinderbetreuungseinrichtungen

Wir sehen:
Die geänderten Erwerbsbiographien von Frauen machen eine verstärkte Betreuung der Kinder notwendig. Je höher die Frauen-Erwerbsquote, je besser und qualitativer die Betreuungssituation der Kinder, desto mehr Kinder werden geboren. Je höher der Bildungsstandard der Frauen, desto geringer ist die Kinderzahl (45 Prozent der Akademikerinnen haben keine Kinder).
 
Wir fragen:
Wann wird es im Saarland ein ausreichendes Angebot an Kindererziehungs-Einrichtungen geben, das den unterschiedlichen Notwendigkeiten der Familien gerecht wird?
 
Wir fordern: